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Über uns

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Wenn wir uns mit Schulen über den Umgang mit der Thematik des Rassismus auseinandersetzen, sprechen wir über den Umgang mit gruppenspezifischer Diskriminierung.

Unser Anliegen ist es, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie deren Pädagoginnen und Pädagogen Foren zu schaffen, die Zeit und Raum bieten, sich mit alltäglichen gesellschaftlichen Phänomenen auseinanderzusetzen. Der Rahmen und Alltagsort Schule stellt eine konkrete Alltagsrealität dar und vor dem Hintergrund des Bildungsauftrags sowie des daran gebundenen Leistungsgedankens sind gruppenspezifische Unterschiede an der Tagesordnung. Das gelebte Konfliktpotential eines Schulalltags kann oftmals in Ermangelung von Zeit und Kapazitäten zwangsläufig nicht hinreichend bearbeitet werden. Vor diesem Hintergrund sieht das Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ seine Aufgabe und Zielsetzung darin, Schulen, deren Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Pädagoginnen und Pädagogen in ihren Anliegen wie in ihrem Engagement zu unterstützen.

Diese Unterstützung innerhalb des Netzwerks kann in sehr unterschiedlichen Formen und innerhalb verschiedener Formate stattfinden. Wichtig sind hierbei der enge Dialog mit der Landeskoordination, der Besuch der Landestreffen zum regelmäßigen Austausch innerhalb des Courage-Netzwerks und auch Gespräche mit Blick auf finanzielle Förderung von Projekten an den Schulen vor Ort. Zur Gestaltung solcher Module im Sinne einer Verdichtung des Netzwerks und den daran gebundenen thematischen Austausch stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung.

Auf die Weiterführung der Zusammenarbeit sowie neue Kooperationsmomente freuen wir uns sehr und danken allen Beteiligten für ihr freiwilliges Engagement.

 

Stephan Reichstein und Cordula Brucker

Landeskoordination Baden-Württemberg

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage ist mit 2500 Netzwerkpartnern das größte Schülernetzwerk in Deutschland.  
In Baden-Württemberg ist das Kolping Bildungswerk Träger der Landeskoordination, welche vom Land (Ministerium für Soziales und Integration sowie Ministerium für Kultus, Jugend und Sport) gefördert wird. Hier umfasst das Courage-Netzwerk derzeit über 200 Schulen.

 

Links zur Bundeskoordination und zu Kooperationspartnern:

Bundeskoordination „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“
 

Demokratiezentrum Baden-Württemberg
 

LAGO - Landesarbeitsgemeinschaft offene Jugendbildung Baden-Württemberg
 

Schulpaten

Die Landeskoordination freut sich über die Bereitschaft eines jeden Paten, sich mit dem Projekt zu solidarisieren und sich an eine Schule zu binden. Dabei sind die sehr unterschiedlichen Handlungs- und Berufsfelder sowie das weit gefächerte Spektrum an Prominenz für die Landeskoordination erneut Zeichen der Vielfalt, welche „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ ausmacht. Um einige Beispiele zu nennen: Frau Muhterem Aras, Präsidentin des Landtags Baden-Württemberg, Frau Gerlinde Kretschmann, Gattin des Ministerpräsidenten Baden-Württemberg, Herr Ronald Spieß, SWR-Redakteur, Herr Gustave Rimwaya Sawadogo, SAP Consultant, Herr Norbert Rauscher, Geschäftsführer Caritas, Herr Marc Biadacz, Bundestagsabgeordneter, Frau Agnes Christner, Sozialbürgermeisterin der Stadt Heilbronn, Herr Mark Schnatterer, Kapitän 1. FC Heidenheim, Herr Gerhard Thiele, Astronaut, Herr Jens Wienand, Poetry Slammer u.v.m..

 

Patinnen und Paten stehen der Schule im Rahmen der Titelverleihung zur Seite und sind auch nachhaltig mit dieser Schule in Verbindung. Auch der Kontakt zwischen den Paten und der Landeskoordination ermöglicht den Austausch sowie potentielle Aktivitäten und gibt wertvolle Impulse in das Netzwerk hinein.