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Gib Rassismus einen Korb (GReK)

Neues Gewand für „Gib Rassismus einen Korb“

2019 geht „Gib Rassismus einen Korb“ in seine bereits 7. Auflage. Der große Zuspruch, der sich unter anderem in der stetig steigenden Anzahl an teilnehmenden Schulen ausdrückt, zeigt, dass das Thema „Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ wichtiger denn je in unserer Gesellschaft ist. Nichtdestotrotz sollte die positive Entwicklung der vergangenen Jahre für die vielen helfenden Hände hinter „Gib Rassismus einen Korb“ keinen Stillstand bedeuten. Viel mehr war man im Vorfeld bestrebt, das Projekt weiterzuentwickeln, um auch in den kommenden Jahren einen kleinen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu leisten. So ging das Jahr 2018 mit der Vereinsgründung von „Gib Rassismus einen Korb e.V.“ zu Ende und begann 2019 mit einem neuen Konzept, das die bisherigen Schulbesuche ersetzen sollte.

Und so waren 2019 nicht mehr die MHP Riesen Ludwigsburg zu Gast an den Projekt-Schulen, sondern die Schülerinnen und Schüler der 18 teilnehmenden Schulen durften gemeinsam zu Gast in Ludwigsburg sein. In Zusammenarbeit mit den MHP Riesen Ludwigsburg und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg wurden zwei Workshop-Tage organisiert, die es den Kindern und Jugendlichen ermöglichen sollte, sich in Theorie und Praxis mit Themen wie „Wertschätzung“, „Diskriminierung“ oder „Vorurteile“ auseinanderzusetzen. Selbst aktiv wurden die Schülerinnen und Schüler in Workshops wie „Freestyle-Rap“, „Sporttreiben mit Handicap“ oder „Basketball – nur anders“. Auch hier konnte sich das Projekt auf die Unterstützung vieler helfender Hände verlassen, die dazu beitrugen, den Gästen aus der Umgebung von Ludwigsburg ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. 

Nachdem sich alle Teilnehmer in der Mensa der PH Ludwigsburg verköstigen durften, ging es danach gemeinsam weiter in die Innenstadt. Hier wartete als krönender Abschluss des Tages ein gemeinsames Training mit Spielern und Trainern der MHP Riesen Ludwigsburg. Beim gemeinsamen Sporttreiben waren Merkmale wie Geschlecht, Hautfarbe oder Nationalität schnell vergessen. Es konnten also alle an diesem Tag erfahren, dass ein jeder von ihnen Teil unserer Gesellschaft ist. 

So hinterlassen die Erfahrungen und Erlebnisse dieser beiden Tage hoffentlich bei den Kindern und Jugendlichen einen bleibenden Eindruck, so dass auch sie in Zukunft weiterhin ein Zeichen gegen Diskriminierung und für Vielfalt und Toleranz setzen werden.